Lobpreis & Anbetung

„Praise and Worship“ ist zunächst einmal eine Gattung der geistlichen Musik, die von aktueller Gospel-, Pop- und Rockmusik geprägt ist, während das „Neue Geistliche Lied“ mehr Chançoncharakter hat. Eine Band mit Keyboard, Gitarre, Bass und Schlagzeug und je nach Fantasie und Möglichkeit weiterer Instrumente ist obligatorisch. Liedtexte werden für alle sichtbar gebeamt.

Voneinander lernen: Hl. Messe beim Charismatischen Kongress „mittendrin 2015“ in Künzell/Fulda

„Lobpreiszeit“ bezeichnet mindestens einen Gottesdienstteil, der das ursprünglich liturgische „Gloria“ auf ca. fünf Songs erweitert, die hintereinander gesungen werden, evtl. unterbrochen durch kurze spontane Gebete. Die Aufgabe der „Lobpreisleitenden“ besteht darin, gut vorbereitet die passenden Lieder auszusuchen, zu moderieren und zum Gebet einzuladen. Die Lobpreiszeit folgt meist auf die Predigt bzw. das Abendmahl/Eucharistie und soll vertiefen und die Mitfeiernden zur inneren Antwort  begleiten.

Lobpreis und Anbetung darf sich in verschiedenen Gebetshaltungen ausdrücken. [Mit geöffneten Händen zu beten] ist eine gute biblische Praxis (nicht nur für Männer: 1. Tim. 2, 8). Die Frömmigkeitstradition kennt außer Händefalten und Knien noch viele weitere. Es lohnt sich sie zu entdecken!

jeden 1. Freitag im Monat 20:00 Uhr
Lobpreisabend (1 Std.) mit Zeugnissen oder Impuls
Baptisten, Koksche Str. 74 (Nähe Moskaubad)

 

 

jeden 3. Sonntag im Monat 19:00~21:30 Uhr
Lobpreis mit Schwerpunkt Anbetung
im Schulungsraum des „Christl. Pflegedienstes Siloah“, Iburger Str. 23, Eingang Wörthstr., Bushaltestelle Rosenplatz (24/7-Projekt).

 

23.03.2019 Lobpreis und Anbetung an zwei Orten gleichzeitig
19:30 Uhr „Osnapraise“ in der EFG (Baptisten), Koksche Str. 74
und danach noch bis
23:00 Uhr zu „Nightfever“ in St. Johann, Johannisfreiheit!

 

„Anbetung“ Gottes in diesem Kontext ist nach Dank, Lobpreis, Klage und Bitte eine Hochform des Betens, die nicht zwangsläufig in Stille vollzogen werden muss, aber sehr wohl in die Stille führen soll. Indem alle Worte verstummen, kann ich ganz offen sein für Gottes Wort und nach seinem Willen fragen.

Anbetungskapelle St. Johann

Anbetung in Stille ist in vielen katholischen Kirchen verbreitet. Eine Hilfe, in der Gegenwart Jesu zu verweilen, ist die sog. „Monstranz“, in der eine Hostie aus der hl. Messe/Abendmahlsfeier gezeigt wird. Katholiken glauben, dass Jesus seine Worte „das ist mein Leib“ nicht wieder rückgängig macht. Daher dauert seine Gegenwart fort. Das ist der Grund, warum die Eucharistie in den Zeichen des Abendmahls (Brot und Wein als Leib und Blut Jesu) ehrfürchtig behandelt wird – nicht weil die Zeichen eine magische Wirkung hätten, sondern weil Jesus persönlich angebetet und gepriesen wird.

„Eucharistische Anbetung“ ist im eigentlichen Sinn „spektakulär“ (es gibt etwas zu sehen), aber das Hören auf das Wort Jesu (wenn es vorgelesen wird und nicht nur selber gelesen), sowie das Erleben von Gemeinschaft sind nicht weniger sinnlich erfahrbar. „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ (Mt. 18, 20) macht die Gegenwart des Auferstandenen im Heute recht unkompliziert. Es ist nicht an bestimmte Orte, Zeiten, Umstände, Liturgien oder Amtspersonen gebunden. Gemeinschaft unter dem Wort mit vernehmbarem Gebet oder musikalischem Lobpreis ist nicht weniger wert als Stille vor dem Zeichen des Abendmahls.

So können Katholiken von Freikirchlern das frei ausgesprochene Beten und leidenschaftlichen Lobpreis lernen und gewiss sein, dass die Gegenwart Jesu nicht an Zeichen gebunden sein muss, und Freikirchler können von Katholiken das Stille-Werden lernen. Einüben und Aushalten von Stille ist Voraussetzung für prophetisches Reden und Handeln.

[Stille Anbetung in Osnabrück] · [Nightfever Osnabrück] · [Osnapraise]


Wir waren am Sa. 09.03.2019 in der Paulus-Gemeinde Bremen dabei. [Hier der Bericht].

 

 

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