Shutdown auch bei Osnapray

„Shutdown“ auch bei Osnapray

 

Zur Zeit sind alle gottesdienstlichen Versammlungen und Gruppentreffen in kirchlichen Räumen abgesagt. Ein einfacher „1:1-Ersatz“ in Privaträumen widerspricht den Zielen, welche die Behörden verfolgen, nämlich soziale Kontakte soweit wie möglich zu vermeiden, und wenn Menschen sich treffen, sollen sie Abstand halten. Das würde auch in kleinen Gruppen nicht immer einfach.

Allerdings ist das „Gebet im stillen Kämmerlein“ als Einzelne/r nur mit einem entsprechenden Maß an Selbstdisziplin im Zeitmanagement realistisch. Gebet, Gottesdienstliches, kirchliches Leben müssen aber dennoch nicht ausfallen.

Die Verheißung „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen!“ (Mt. 18, 20) gibt einen hervorragend geeigneten Verhaltensmaßstab in schwierigen Zeiten.

Es braucht wirklich nicht mehr als zwei oder drei, um die Gegenwart Jesu zu feiern, in seinem Geist zu beten und die Nöte dieser Zeit in Gottes Hände zu legen. Wir dürfen Jesus hier unbedingt beim Wort nehmen! Das ist „Realpräsenz live“. Sie braucht nicht zwingend Brot und Wein oder andere Zeichen.

Wer gelernt hat, frei zu beten, dürfte damit am wenigsten Schwierigkeiten haben. Wir schlagen also vor:

  • Lasst Gottesdienst- und Gebetszeiten nicht einfach ausfallen, sondern verabredet Euch privat zu den gewohnten Zeiten oder auch sonst zu Zweit oder Dritt (nicht mehr!) zum gemeinsamen Gebet.
  • Bei entsprechendem Wetter: Macht es als Gebets-Spaziergang (nur zu Zweit!) und tragt so die Gegenwart Jesu auf die Straßen und in die Stadtteile und Orte – aber geht Wege, die so wenig wie möglich bevölkert sind!
  • Je kleiner diese Gebetsgemeinschaften sind, desto mehr können es auf unterschiedlichen Wegen sein. Verabredet Euch nicht für ausgedehnte Zeitfenster, sondern für ca. 30 Min. Je kürzer diese Gebete sind, desto öfter kann man sich unter der Woche verabreden.
  • Falls Ihr in Quarantäne seid oder nicht rausgehen möchtet: Nutzt die Tele-Kommunikationsmittel für Zweier- oder Dreierschaften.

Wer das freie Gebet in Gemeinschaft nicht so geübt ist und mit einem strukturierten (sprich: liturgischen) Rahmen besser umgehen kann, für diejenigen [gibt es in diesem Beitrag] Anregungen. Sie sind für Kleingruppen, aber auch für das persönliche Gebet geeignet.

Die Evangelische Allianz in Deutschland startet die Aktion [„Ganz Deutschland betet um 20:20 Uhr“]. Anregungen dazu gibt es im EAD-Newsletter [hier anmelden, Seite unten].

Nicht nur für junge Leute, sondern auch für geistlich Junggebliebene gab es ein weiteres Highlight: „Jesus-House 2020“ wurde für alle geöffnet, die zu Hause bleiben sollen oder müssen! Von Di. 17. bis Sa. 21.03.2020 lief ab 18:30 Uhr der Livestream über „einen neuen Weg, Mensch zu sein“. Auch noch jetzt danach [sind die Streams in der Mediathek zu finden], und im [Youtube-Kanal] gibt’s noch ein bisschen mehr zum Thema! Mehr Infos mit dem Klick auf das Bild rechts.

Weitere Möglichkeiten, den kirchlichen Shutdown aktiv zu gestalten, hat der (noch-)Präses der Evangelischen Allianz in Deutschland, Ekkehart Vetter, im [Newsletter der Christus-Gemeinde Mülheim an der Ruhr] veröffentlicht. Wendet Euch an Eure Gemeindeleitungen bzw. Pastoralteams, wenn Ihr Ideen umsetzen möchtet.

Viele Gemeinden haben ihre gottesdienstlichen Aktivitäten auf Livestreams im Internet umgeschaltet oder ihre Predigten aufgenommen. ARD, ZDF, BR, Bibel-TV und ERF setzen ihre Gottesdienstübertragungen in den Medien fort. Nutzt diese Möglichkeiten!

[Kirche im NDR] TV und Radio, mit Newsletter und [Youtube-Kanal]

Stellvertretend für viele online-Gottesdienste in Osnabrück

Mehr Infos aus Osnabrück zur aktuellen [Stadtkirche im Netz und mehr hier].

Lasst Euch nicht entmutigen! Bleibt gesegnet und gesund!
[Wie gestalte ich eine Gebetszeit?]
[Hier geht es weiter zur ursprünglichen Osnapray-Webseite]

(Update: 18.03.2020/10:00 Uhr)

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