24/7-Startup

Aus der „Faszination Gebetshaus“ ist seit den Anfängen in [Freiburg] und dem Highlight in [Augsburg] eine nicht mehr zu übersehende [Bewegung] in Deutschland geworden. Auch in Osnabrück gibt es eine erkleckliche Anzahl von Gebetshaus- und [MEHR!-Konferenz]-Pilgern – multikonfessionell. Wie kann Gebet in unserer Stadt zur nötigen missionarischen Kehrtwende motivieren, damit das Evangelium in unserer Gesellschaft wieder glaubwürdig wird?

Bei der Spurensuche nach dem „spirituellen Grundwasserspiegel“ Osnabrücks gibt es eine überraschende Entdeckung, die zwar nichts mit einem Gebetshaus zu tun hat, aber: In unserer Stadt gibt es 24 Std. Gebet an 7 Tagen der Woche seit 156 Jahren! – fast unbemerkt, weil in klösterlicher Klausur bei den [Benediktinerinnen am Hasetor]. Die kleiner gewordene Schwesterngemeinschaft kann Unterstützung gebrauchen, z.B. während der Mahlzeiten oder der Konventsstunden, wo halt nicht gebetet werden kann.

  • Wie wäre es, das 24/7-Gebet mit externen Beterinnen und Betern wieder komplett zu machen? Ein solches Modell hat sich schon an anderen Standorten bewährt. Dazu muss man nicht in die Klosterkapelle gehen. Gott ist über alle Orte, Zeiten und Gebetsformen erhaben.
  • Wie wäre es, auch unabhängig von einem solchen Ansatzpunkt Menschen aller christl. Konfessionen zu sammeln, die 1-2 Stunden ihres wöchentlichen Zeitbudgets verbindlich terminiert für Gott und die Welt zur Verfügung stellen? (eMail-Kontakt zwei Absätze weiter unten)
  • Wie wäre es, wenn Menschen von außerhalb sich berufen sehen, nach Osnabrück zu kommen, um bei einem 24/7-Startup mitzuwirken?
  • Wie wäre es, mit 12 Std. anzufangen? Eine Woche hat 168 Stunden. Mit 84 Personen wäre das möglich, wenn jede zwei Stunden belegt. Für eine 12-Std.-Startphase bräuchten wir also nur 42 Personen…
  • Wie wäre es, mit einer Pilot-Woche zu beginnen? Dann könnten 24/7-Pioniere einmal ausprobieren, ob das etwas für sie ist. Einmal im Jahr lädt die „Nacht für Gott“ im Osnabrücker Dom im März zu 12 Std. ein.

Selbstverständlich muss eine solche Dynamik wie das Beten nicht derart schematisch gehandhabt werden. Beter zu zweit oder zu dritt dürfen der Gegenwart Jesu gewiss sein (Mt. 18, 20), egal wann oder wo. Dann sind Unterbrechungen in einem Gebets-Stundenplan auch kein Schönheitsfehler. Eher strahlt Gottes Lächeln über so menschliche Bemühungen, eine ununterbrochene Gebetskette hinzubekommen. [National] wie [international] gibt es das ja längst, auch in Nachbarstädten. Wir könnten uns einklinken.

Also: Wer hat Mut und packt diese Gelegenheit beim Schopf, die erforderliche Erneuerung von Kirche und Gesellschaft in unserer Stadt mit dem Grundsätzlichsten aller christlichen Basics mit voranzubringen?

Eine Mail an osnapray(at)on-fire.org genügt, oder schaut persönlich bei einem der Osnabrücker [Gebetstreffen] vorbei!

Mit dem Schulungsraum von [Siloah – Christl. Pflege GmbH] an der Iburger Str. 23 (Eingang Wörthstr.) sind wir mit der Nutzungsmöglichkeit von zwei geeigneten Räumen für große und kleine Gruppen beschenkt worden. Siloah heißt „der Gesandte“: Auch unser Beten ist ein bürgerschaftliches Engagement, mit dem wir uns keinesfalls aus der Verantwortung für unsere Umgebung in eine fromme Sphäre zurückziehen. Unter dem diakonischen Dach eines Pflegedienstes zu sein ist vielmehr ein Fingerzeig des Heiligen Geistes (Mt. 25), ganz speziell für Osnabrück –  mit noch ganz ungeahnten Perspektiven…

Mehr Strategie, wie Berufung neue Ideen hervorbringt, dann zur Initiative wird und schließlich zum Aufbau eines Projekts führt, [gibt es in meinem Blog].

Rainer Harter, Gründer und Leiter des 1. deutschen Gebetshauses in Freiburg, hat im Dezember 2018 angesichts der doch sehr unterschiedlich nachhaltigen Gebetshaus-Bewegung einen [Offenen Brief veröffentlicht], der auch wesentliche Eindrücke meiner eigenen bisherigen Erfahrungen widerspiegelt. Im Übrigen ist sein [Buch „Die Gebetshaus-Bewegung“] derzeit das Standardwerk und Pflichtlektüre für alle Gründer und Mitarbeiter.

Gott ist es wert, gelobt und verehrt zu werden, denn: Wir sind es ihm wert! Die Menschheit, unsere Stadt Osnabrück, Du und ich, wir sind ihm unendlich wertvoll (vgl. Ps. 145 und Joh. 3, 16).

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